Wie viele alte Menschen leben in Deutschland?

Die Bundesrepublik Deutschland ist in dem vergangenen Jahrhundert immer weiter zu einem Land des „langen Lebens“ geworden. Das liegt zum einen an der guten medizinischen Versorgen, zum anderen daran, dass sich ältere Menschen mehr bewegen und gesünder leben.  Viele Menschen  genießen das Leben in vollen Zügen. Sie verwirklichen sich im Alter die Träume, die während ihres Berufslebens nicht möglich waren. Aufgrund der niedrigen Geburtenraten in den letzten Jahren, entwickelt sich nicht nur die Bundesrepublik Deutschland zu einem Land der Alten.

Der demografische Wandel der Bundesrepublik Deutschland

Die Geburtenrate hat sich in Deutschland im Vergleich der letzten Jahre kaum verändert. Im Jahr 2016 gebaren Frauen im Durchschnitt 1,5 Kinder. Im Vergleich mit den EU-Ländern herrscht hier ein deutlicher Babymangel. Der Wandel der Gerationen führt dazu, dass Großfamilien zumindest in Deutschland eher eine Seltenheit darstellen. So ist es kein Wunder, dass in der Bundesrepublik zunehmend ältere Menschen leben.

Alte Menschen in Deutschland sind keine Seltenheit: Bei der Betrachtungen von Statistiken, die während der Bundestagswahl im Jahr 2013 erhoben wurden, zeigt sich folgendes: Die Anzahl der Wahlbeteiligten, die älter als 60 Jahre alt waren, lag bei einem Drittel. Gleichzeitig war dieser Wert doppelt so hoch, wie der der 30-Jährigen.

Alte Menschen in Deutschland - mehr als jeder Vierte über 60 Jahre

Bei Betrachtung der Zahlen von 2014 zeigt sich, dass immer mehr alte Menschen in Deutschland leben. Von den im Jahr 2014 in der Bundesrepublik Deutschland lebenden 81, 2 Millionen Menschen waren knapp 27% älter als 60 Jahre. Die steigende Lebenserwartung wird bei Betrachtung dieses Wertes hinsichtlich der älteren Generationen sichtbar. Von den genannten 27% waren 21% 65 Jahre oder älter und 11% bereits 75 Jahre.

Alte Menschen in Deutschland nach Bundesländern

Bei Betrachtung der jeweiligen Generationen nach Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland zeigt sich, dass sich deutliche Unterschiede herauskristallisieren. Zunächst betrachten wir die Ausprägungen hinsichtlich Ost und West. In Ostdeutschland lag der Anteil an Seniorinnen und Senioren im Jahr 2014 bei 24%. Im Vergleich dazu liegt Westdeutschland bei knapp 21 %. Dies ist dadurch zu erklären, dass vorallem im Osten eine Urbanisierung eingetreten ist. Vorwiegend junge Menschen haben den Osten verlassen und sind in Großstädte innerhalb Deutschlands gezogen.

Ganzheitlich betrachtet, liegt das Bundesland Sachen-Anhalt mit einem Anteil von 25% an Menschen über 65 Jahren an der Spitze. Nur 0,1% dahinter liegt Sachsen. In der freien Hansestadt Hamburg und der deutschen Hauptstadt Berlin leben vergleichweise am wenigsten alte Menschen.

Der Generationswechsel wird zunehmenden bei der Betrachtung der Entwicklung der letzten zwanzig Jahre ersichtlich. So hat sich beispielsweise im Bundesland Brandenburg die Zahl der Menschen, die älter als 65 sind, um 81,3 %. Den geringsten Veränderungswert weißt  das Bundesland Bremen mit 19% auf.

Alte Menschen in Deutschland

Älterwerden scheint im Trend zu liegen. Die Bundesrepublik Deutschland sieht sich seit einigen Jahren mit einem demografischen Wandel konfrontiert. Aufgrund fehlender Geburten und der guten medizinischen Versorgung, werden die Menschen in Deutschland immer älter.  Bei Betrachtung der Verteilung der Generationen der jeweiligen Bundesländer zeigt sich, dass es die jungen Menschen hauptsächlich in die bekannten Großstädte zieht. Die ländlichen Regionen leiden an einer Urbanisation.

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